Aufgabe der KUW ist es, Kinder und Jugendliche mit den Inhalten des christlichen Glaubens bekannt zu machen und sie in das Leben ihrer Gemeinde einzuführen. Die KUW gibt den Erfahrungen der Kinder und Jugendlichen Raum, nimmt ihre Fragen und Nöte ernst und berücksichtigt ihre religiöse Entwicklung.

 

Der Kirchgemeinderat ist verantwortlich für den Unterweisungsplan, an dessen Umsetzung neben Pfarrer oder Pfarrerin auch Katechetinnen oder Katecheten beteiligt sein können. Die KUW umfasst mindestens 140 Lektionen und den Besuch von mindestens 15 Kirchgemeindeanlässen: Gottesdiensten, Abendmahlsfeiern und anderen Gemeindeveranstaltungen. Sie ist in drei Stufen gegliedert, die sich an den Schuljahren orientieren:

 

In der KUW des ersten bis dritten Schuljahrs sollen die Kinder erleben, dass die Erwachsenen mit ihnen über alle Fragen sprechen wollen, die sie interessieren, mit ihnen Erfahrungen und Wissen teilen und ihnen bei der Verwirklichung ihrer KUW-Projekte helfen.

 

In der KUW viertes bis sechstes Schuljahr lernen die Kinder, wenn möglich in Zusammenarbeit mit der Schule, die Bibel kennen. Sie entdecken Spuren der christlichen Vergangenheit in ihrer Umgebung und werden mit den Festen im Kirchenjahr vertraut gemacht.

 

In der KUW siebtes bis neuntes Schuljahr gehen die Jugendlichen den wichtigen Glaubens- und Lebensfragen nach und suchen miteinander nach Lösungen. Das neunte Schuljahr ist das Abschlussjahr der KUW, umfasst mindestens 50 Lektionen und führt zur Konfirmation.

 

Das Programm und die Unterrichtspläne der verschiedenen KUW-Einheiten können Sie auf den Seiten der Kirchgemeinden finden.

 

Die Kirchgemeinden sorgen dafür, dass auch geistig behinderte Kinder und Jugendliche eine ihnen entsprechende kirchliche Unterweisung mit abschliessender Konfirmation besuchen können. Detailinformationen.