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Segnung

Segnung ist ein Zeichen des Zuspruchs von Mensch zu Mensch unter Berufung auf Gott. Schon einfache Grussformeln wie „Guten Tag“, „à Dieu“ oder „Behüt dich Gott“ sind Formen von Segnungen. Jeder Gottesdienst endet mit einem Segen. Immer mehr gibt es aber eigentliche Segnungsgottesdienste.

 

Grundsätzlich darf jeder Mensch segnen, auch in einem Gottesdienst; das entspricht dem Gedanken des Priestertums aller Gläubigen. Oft werden einzelne Menschen oder Gruppen besonders dazu ermächtigt zu segnen oder Segensfeiern durchzuführen.

 

Segnungen bestehen aus Wort (Bibel- oder Segensworte) und Gestus (Händedruck, Blickkontakt, Handauflegen, Salbung, Fusswaschung, Weitergeben von Lichtern und anderen Symbolen). Den Anwesenden muss deutlich werden, warum Segnung geschieht.

 

Vorbehalte sind dort angebracht, wo Segen als magische Handlung missverstanden wird, die den gewünschten Erfolg garantiert, und dort, wo Dinge (Schiffe, Waffen, Atomkraftwerke) gesegnet werden.

 

Mehr zum Thema finden Sie in folgenden Publikationen: Kommission für Gottesdienstgestaltung der Evangelisch-reformierten Landeskirche des Kantons Zürich: Gottesdienst mit Salbung und Segnung in evangelisch-reformierten Gemeinden. Zürich 1993; Reformierte Kirchen Bern-Jura: Kranken- und Abschiedssegen mit Salbung. Handreichung. Bern 2002.